Aktuelles bei der TSG

Heißer Tanz zum Jahresabschluss

 

Am 21.12. trafen drei punktgleiche Teams im badischen Karlsdorf aufeinander. Vom Papier her war Hochspannung zu erwarten. Das erste Spiel, ohne Tiefenthaler Beteiligung, konnte die Erwartungen halten und ging in 5 Sätzen an die Gastgeber. Wir mussten dann gegen Griesheim erstmal in Tritt kommen. Während die Abwehr ganz ordentlich ins Spiel fand, tat sich unser Angriff etwas schwerer. Die Griesheimer nutzten ihre Chance und gingen in Führung (7:11). Im zweiten Satz kamen wir dann immer besser ins Spiel ließen aber leider die entscheidenden Punkte liegen (9:11). Im dritten Satz konnten wir dann endlich die entscheidenden Akzente setzen und den Spieß mit 11:9 umdrehen. Nachdem unsere Angreifer endlich ins Rollen gekommen, waren ließ im vierten Satz unsere Abwehr unnötige Fehler zu. So endete das Spiel mit 7:11 und 1:3 für Griesheim. Wir hatten es einfach nicht zusammengebracht unsere Gegner über längere Stecken unter Druck zu setzen, ein Problem, was sich lösen ließ. Insofern wollten wir es gegen Karlsdorf definitiv besser machen.

Das Spiel gegen Karlsdorf lässt sich mit wenigen Worten zusammenfassen, denn jedem der es nicht miterlebt hat, lassen sich Kampf und Dramatik mit geschriebenen Worten nicht vermitteln. In den ersten vier Sätzen lieferten sich beide Teams einen heißen Tanz. Nicht immer auf höchstem faustballerischen Niveau, aber mit hoher Intensität boten wir den Zuschauern Spannung pur. Nach 14:15, 14:12, 9:11 und 11:8 musste im fünften Satz die Entscheidung fallen. Für unsere Mannschaft machten sich mittlerweile die Blessuren aus der bisherigen Saison bemerkbar. Jeder Spieler war nur noch eingeschränkt in der Lage seine Leistung auf den Platz zu bringen. Insofern war es für uns ein Kampf des Willens. Hier zeigten sich wieder Erfahrung, Kampfgeist, Wille und vor allem mannschaftliche Geschlossenheit als Erfolgstugenden. Jetzt stand jeder für seine Mitspieler ein und wir trugen uns Gegenseitig zum Ziel. Mit 11:6 beschenkten wir uns selbst zum Jahresabschluss mit einem Sieg.

Wir waren uns im Anschluss einig, für solche Spiele betreiben wir diesen Sport.

 

Am Ende bleiben alle 3 Mannschaften punktgleich. Ironie des Schicksal, der erste Spieltag im Neuen Jahr führt uns in selber Konstellation nach Griesheim. 

Letzter Heimspieltag des Jahres

 

Am 14.12. kam es zur Neuauflage des Saisoneröffnungsspieltages. Somit hieß unser erster Gegner TV Homburg. Die Homburger machten es uns zunächst leicht, so dass wir schnell mit 5:1 in Führung gingen. Doch im Satzverlauf brauchten wir häufig zu viele Angriffe, um zum Erfolg zu kommen, so dass Homburg wieder aufholen konnte. In einer spannenden Schlussphase holten wir mit 15:13 trotzdem den ersten Satz. Auch im zweiten Satz machten wir uns das Leben unnötig schwer und verstanden es zu selten das Spiel konsequent zu dominieren. Erst am Satzende konnten wir uns zum 11:9 entscheidend absetzen. Erst im letzten Satz kamen wir in einen Spielrythmus, der uns etwas mehr Sicherheit gab. Spielerisch wäre auch hier noch mehr drin gewesen, aber wir brachten Satz und Spiel mit 11:7 letztendlich souverän nach Hause.

 

Im zweiten Spiel des Tages gegen den TV Rendel erwischten wir einen kompletten Fehlstart. Vor allem unsere Angreifer fanden gar nicht ins Spiel. So lagen wir mit 0:6 hinten, ohne dass überhaupt ein ernsthafter Spielzug zustande kam. Auch im weiteren Satzverlauf fanden wir keinen Zugriff, so dass es galt das 1:11 schnellstmöglich abzuschütteln. Doch auch im zweiten Satz fanden wir kein Mittel die Rendeler in Verlegenheit zu bringen. Während unser Gegner in ungewohnt fehlerfreier Manier befreit aufspielte. Obwohl wir uns häufiger als zuvor Chancen erarbeiteten, gelang es uns nicht Kapital daraus zu schlagen (3:11). Im dritten Satz schafften wir es endlich unsere taktische Vorgabe umzusetzen, so dass wir auch eigene Akzente setzen konnten. Es entwickelte sich ein kampfbetonter enger Satz in dessen Verlauf sich die Gäste erneut absetzten. Doch zum Satzende kämpften wir uns auf 10:10 heran. In einer heißen Endphase hatte dann Rendel das bessere mit 11:13 für sich.

 

Sicherlich enttäuschend für uns, aber unsere Gäste aus Hessen waren einfach gut drauf. Jetzt gilt es kurz vor Weihnachten in Karlsdorf die letzte Hinrundenpartie nachzuholen, wo mit Griesheim und Karlsdorf zwei unangenehme Gegner auf uns warten.

Saisonstart auch beiden Damen

Am ersten Spieltag der 2. Bundesliga West starteten unsere Damen mit einer starken Leistung gegen den TV Langen. Das Spiel ging mit 3:0 Sätzen (11:6, 11:5, 11:8) an unsere Mädels. Im zweiten Spiel gegen den TV Weisel wurde der erste Satz ebenfalls stark begonnen und auch dieser ging an die TSG. Danach schlichen sich nach und nach mehr Eigenfehler ein und der TV Weisel lieferte eine starke Leistung ab. Leider konnten die TSG Damen nicht mehr das volle Potenzial abrufen und verlor die Partie mit 1:3 (11:7, 8:11, 9:11, 5:11). Alles in allem war der erste Spieltag trotz 2:2 Punkten ein guter Start in die Hallensaison 2019/20.

Die Damen der TSG spielten in folgender Aufstellung. 

Im Angriff Tanja Appel, Vanessa Huber und Sandra Seel. Das Zuspiel erfolgte von Anna Schreiner und Sophia Schreiner. In der Abwehr wurde die Mannschaft von Julia Brach, Daniela Drudik und Lara Storck komplettiert.

Jährlich grüßt das Murmeltier...?

Das die Gegner am zweiten Spieltag mehr Qualität haben werden als am ersten, wussten wir vorher. Dass die Heimspielstätte des TB Oppau in LU-Edigheim uns nicht liegt, wussten wir vorher. Dass wir in dieser Liga nichts geschenkt bekommen, wussten wir auch vorher. Insofern war von vornherein klar, dass wir als allererstes unser eigenes Leistungsvermögen auf das Feld bringen müssen.

 

Warum wir dann von Beginn an wie das Kaninchen vor der Schlange agierten bleibt bislang unerklärlich. Massive Probleme im Spielaufbau erlaubten den Oppauern einen guten Start in den ersten Satz. Erst zum Satzende konnten wir ein paar ordentliche Spielzüge zeigen. Der Rückstand war bis dahin so groß, dass mehr als 9:11 nicht drin war. Im zweiten Satz konnten, dank einer Umstellung in der Abwehr den Spielaufbau etwas stabilisieren, dafür hakte esdiesmal in der Chancenverwertung. Viel zu selten konnten wir über alle 3 Phasen einen Spielzug generieren. So war es erneut an Christoph mit einer Risikoanagabe den Satz zu beschließen (7:11). Erst im dritten Satz spielten wir endlich das, was wir von uns selbst erwarten. Ruhe im Spielaufbau, Konsequenz im Angriff und Druck auf den Gegner; 11:5 Satzanschluss war der verdiente Lohn. In früheren Jahren wäre dasd die Wende gewesen, doch Oppau ließ sich nur bedingt beeindrucken, so dass der vierte Satz ein offener Schlagabtausch wurde. Beide Teams zeigten schöne Spielzüge und unnötige Eigenfehler, was am Ende den Satz in die Verlängerung führte. Am Ende wart es wohl auch der Wille, der uns mit 12:10 den Satzausgleich bescherte. Im fünften Satz war mit Wille allein nicht mehr genug auszurichten. Man muss neidlos anerkennen, dass die Oppauer immer sicherer wurden und in der Endphase einfach die besseren Antworten hatten (4:11). Für die Zuschauer sicherlich ein spannendes Lokalderby, für uns kein zufrieden stellendes Spiel.

Über das Spiel gegen Waibstadt muss man nicht viele Worte verlieren. Offenbar hatten wir all unsere Moral in das Derby gesteckt. Wir spielten blutleer, ideenlos und irgendwie schicksalsergeben. Auch wenn die ersten beiden Sätze mit 8:11 und 7:11 nicht besonders deutlich waren, machten wir zu keiner Zeit den Eindruck, als hätten wir ernsthaft vor hier den Gegner aus der Halle zu fegen.

So grottenschlecht wie bei unserem letzten Auftritt in Edigheim waren wir definitiv nicht, aber offenbar ist diese Halle unser "Angstgegner". Den hätten wir somit hinter uns, was heißt den Blick nach vorne richten, die Spielpause nutzen und am 30.11. in eigener Halle zeigen was wir wirklich können. Wer uns kennt weiß, dass wir solche Tage als Ansporn verstehen, bessere Antworten zu finden. 

Erfolgreicher Start in die Hallensaison

 

Für unsere Herren stand mit dem Gastgeber TV Rendel am ersten Spieltag gleich eine längere Auswärtstour auf dem Programm. Mit den beiden Christophs im Angriff, den beiden Tims in der Abwehr und Julian im Zuspiel starteten wir gegen Rendel in das erste Spiel des Tages. Beide Mannschaften agierten zu Beginn noch etwas verhalten und versuchten sich in der neuen Saison zurecht zu finden, doch wir konnten uns eine kleine Führung herausspielen und Stück für Stück ausbauen. In der zweiten Satzhälfte fand auch der Rendeler Angriff besser ins Spiel, doch am Ende brachten wir unsere Führung mit 11:8 ins Ziel. In den nächsten beiden Sätzen kamen wir dann immer besser in Schwung. Auch wenn unser Trainer sich noch mehr Konsequenz gewünscht hätte, kontrollierten wir das Spiel und konnten auch in der Aufstellung variieren. Mit 11:5 und 11:7 war der erste Dreisatzsieg der Saison eingetütet.

 

Im zweiten Spiel wartete der TV Homburg auf uns, der mit Angreifer Manuel Herzog schon immer unangenehm zu bespielen war. Doch den Fehlstart in Satz 1 verschuldeten wir komplett selber. Inkonsequenz im Angriff, Wackler in der Abwehr und ein indiskutables Zuspiel ließen uns mit 1:4 und 3:6 hinterherrennen. Doch am Ende hatte Trainer Ricardo in der Auszeit die richtigen Worte gefunden, um uns zurück in die Spur zu bringen. Bei 8:9 waren wir wieder dran und zogen direkt zum 11:9 vorbei. Der zweite Satz fühlt sich an, als wenn wir das spiel im Griff hätten, aber absetzen konnten wir uns nicht. Ein herrlicher Trickball von Christoph Happersberger schickte seinen Gegenspieler in die Tribüne wo dieser verletzt liegen blieb. Von hier aus unserem Sportskameraden noch mal alles Gute und eine baldige Genesung. Nach einer fast 20 minütigen Verletzungsunterbrechung, fanden beide Teams nicht wirklich in einen Rhythmus, so dass es mehr schlecht als recht hin und her ging. Mit 12:10 entschied die geringere Fehlerquote am Ende für uns. Im dritten Satz zeigte unsere Umstellung im Zuspiel endlich Wirkung. Unsere beiden Angreifer konnten jetzt aus guter Position und mit viel Übersicht die Kontrolle übernehmen. Endlich zeigten wir die nötige Konsequenz dir wir zuvor vermissen ließen. Mit 11:5 sackten wir am Ende auch das zweite Spiel mit 3:0 ein. Ein gelungener Saisonstart, der uns direkt an die Tabellenspitze befördert.

 

Doch schon nächste Woche kann sich das ändern, denn in Edigheim wartet mit dem TB Oppau dem TV Waibstadt 2 eine erste richtige Bewährungsprobe auf uns, zumal wir uns in Edigheim zuletzt immer schwer taten. Aber das soll keine Ausrede sein. Denn im Lokalderby wollen wir natürlich Vollgas geben.

Traditionelles Hallenturnier der TSG

 

Am 19. und 20.Oktober steht unser traditionelles Hallenturnier in Eisenberg auf dem Programm. Auch dieses Jahr werden am Samstag sowohl Spitzenmannschaften aus der Region, aber auch aus ganz Süddeutschland gegeneinander antreten. Das sonntägliche Damenturnier erfreut sich zunehmender Beliebtheit, so dass wir uns auch hier über eine attraktives Feld freuen:

 

Gäste beim Damenturnier:

TSV Pfungstadt

TV Langen

TV Merckenbach

TV Waldrennach

TV Schluttenbach

TV Vaihingen/Enz

 

Gäste beim Herrenturnier:

TSV Calw

TV Vaihingen/Enz

TV Hohenklingen

TV Wünschmichelbach

TV Waibstadt

FG Griesheim

TV Dieburg

 

Wie jedes Jahr erwartet Teilnehmer und Zuschauer unser beliebtes Verköstigungsangebot.